In die Hummelkaserne zieht Leben ein
Es ist vollbracht: Mit der Fertigstellung des kommunalen Wohnbauprojektes Hummelkaserne ist Teil eins des städtischen Sonderwohnbauprogramms abgeschlossen. An Teil zwei (weitere 500 Gemeindewohnungen) wird bereits emsig gearbeitet.
In unmittelbarer Nähe zum Pflegewohnheim Peter Rosegger verwirklichte die ENW am städtischen Areal der Hummelkaserne in der Maria-Pachleitner-Straße 22 bis 28 den ersten sechsgeschoßigen Holzwohnbau der Steiermark. Die vier Passivhäuser haben jeweils 23 Wohnungen und sind mit Photovoltaik, Wärmerückgewinnung, kontrollierter Wohnraumbelüftung und E-Tankstelle nach dem modernsten technischen Standard ausgerüstet.

Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl sprach von einem „ökologisch und architektonisch gelungenen Projekt, das beweist: Reininghaus wächst unaufhaltsam!“ Vizebürgermeisterin Elke Kahr strich auch die gelungenen Außenanlagen mit Sitzgelegenheiten und Kinderspielplatz hervor, die „ genügend Platz für Jung und Alt bieten“. Ein besonderes Anliegen ist ihr vor allem der leistbare Wohnraum, der hier realisiert wird: „Die Mieterinnen und Mieter zahlen rund 6,70 Euro pro m² inklusive Betriebskosten und Heizung. Diesen Preis kann man sich auch ohne Wohnbeihilfe leisten.“
Landesrat Johann Seitinger wiederum betonte den wirtschaftlichen Wert des sozialen Wohnbaues für die Steiermark: „Jedes Jahr finden in diesem Bereich rund 12.000 Menschen Arbeit!“ In der ENW sieht er „mehr als einen guten Partner für Holzbau“, der bevorzugt regionale Baufirmen beschäftigt.

Die MieterInnen ziehen gerade in die Wohnungen ein, Termin für die offizielle Schlüsselübergabe mit VertreterInnen der Politik ist der 14. Juli 2016.
Projektdaten Holzwohnbau Hummelkaserne:
Bauzeit: Jänner 2015 bis Juli 2016
Bauherr: ENW – Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH
Architekt/Generalplaner sps architekten zt gmbh, Thalgau
Ausführung: 1.600 m³ Brettsperrholz (Lärche)
Baukosten: 9,8 Mio. Euro
Grundstücksfläche: 11.021 m²
Bruttogeschoßfläche: 8.003 m²
Nutzfläche: 6.600 m²
Energiekennzahl: 9 kwh/m² a
Wohneinheiten pro Gebäude: 92 (33 – 92 m
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Presseaussendung der Stadt Graz; Fotos: Stadt Graz/Fischer