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Mehr als „nur“ ökologisches Bauen

Nachhaltigkeit ist in aller Munde – auch im Wohnbau. Umweltfreundliche Baumaterialien sind dabei ein wichtiges Thema, allerdings nur ein Teil des Ganzen. Auch das gute Zusammenleben der Menschen und die laufende Energieoptimierung spielen eine Rolle, wenn man Nachhaltigkeit weiterdenkt. Doch was genau ist damit gemeint? Und (wie) kann dabei die Innovationskraft der Krise genutzt werden?
Ursprünglich kommt der Begriff Nachhaltigkeit aus der Forstwirtschaft: Es geht darum, die Natur möglichst wenig zu belasten, damit sie sich immer wieder regenerieren kann. Holz gilt u. a. deshalb als nachhaltiger Baustoff, weil er CO2 bindet – andere Baustoffe verursachen schon in der Produktion hohe CO2-Emissionen. Auch ist Holz besonders vielfältig einsetzbar und langlebig. Die Wohnbaugruppe ENNSTAL setzt seit Jahren auf den Baustoff Holz. Derzeit entstehen unter anderem in St. Josef in der Weststeiermark und in Frohnleiten Holzbau-Projekte.

Innovationskraft der Krise

Auch die Möglichkeiten der Digitalisierung können helfen, den CO2-Fußabdruck – und damit die Nachhaltigkeit – zu verbessern. Hier zeigt sich gewissermaßen auch die positive Innovationskraft der Krise. Dazu Alexander Reiter, Vorstandsdirektor der Wohnbaugruppe ENNSTAL: „Wenn man dem Ganzen etwas Positives abgewinnen kann, sind es sicher die Erkenntnisse in Bezug auf die Nachhaltigkeit. Dass Homeoffice und Videokonferenzen die Umweltverschmutzung reduzieren können, weil durch die wegfallenden Fahrtwege CO2 gespart wird, war davor sicher weniger bewusst. Ich hoffe, dass man auch in Zukunft bewusster entscheidet, wann man sich persönlich trifft und wann eine Videokonferenz ausreichend ist, weil das ein wichtiger Beitrag für den Umweltschutz wäre. Videokonferenzen können und sollen natürlich nicht persönliche Treffen ersetzen, man soll einfach bewusster entscheiden. Das ist ganz ähnlich wie bei unserer Kunden-App EMMA. Diese soll keinesfalls die Mitarbeiter ersetzen, sondern Abläufe optimieren, damit mehr Zeit bleibt für das Wichtigste: die persönliche Betreuung der Kunden und damit die Kundenzufriedenheit“, bringt es Reiter auf den Punkt.

Energieeffizienz im laufenden Betrieb

Um die Kundenzufriedenheit – und um die Nachhaltigkeit – kümmert sich in der Wohnbaugruppe ENNSTAL auch die Abteilung Energie & Facility Management. Das Team rund um Abteilungsleiter Marcus Deopito agiert dabei gewissermaßen als „Heinzelmännchen im Hintergrund“, damit alle Anlagen funktionieren. Viele (Heizungs-)Anlagen der Wohnungen werden dazu fernüberwacht, um im Fall des Falles umgehend eingreifen zu können. Nur wenn Anlagen wie etwa eine Solaranlage einwandfrei funktionieren, können sie auch das Energiesparpotenzial ausnutzen.

Soziale Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit schließt auch mit ein, dass Menschen gleichberechtigt leben können und ihre unterschiedlichen Interessen berücksichtigt werden. Man spricht dabei von sozialer Nachhaltigkeit. Wohnen – vor allem leistbares Wohnen – ist dabei ein wichtiges Thema. „Unsere Aufgabe ist es, das grundlegende Wohnbedürfnis der Menschen zu erfüllen. Gerade auch in Krisenzeiten haben wir hier neben unserer unternehmenspolitischen auch eine gesellschaftspolitische Verantwortung“, betont Reiter. Mehr dazu im Artikel Leistbares Wohnen: „Da muss man einiges neu denken“.

FM-Team der Wohnbaugruppe ENNSTAL im Einsatz für die Nachhaltigkeit
Auch die Abteilung Energie & Facility Management kümmert sich bei der Wohnbaugruppe ENNSTAL um die Nachhaltigkeit.